Medienmitteilung vom 22. September 2026
Angela Sawalt in den Einwohnerrat Stein am Rhein
Nach dem Rücktritt von Simone Good-Ehrensperger (parteilos/SP-Fraktion) verteidigt die SP ihren Sitz in der Ersatzwahl vom 29. November 2026 mit einer Kandidatin, die weiss, was es heisst, für andere einzustehen: Angela Sawalt. Angela Sawalt ist in Stein am Rhein seit Jahren keine Unbekannte, man kennt sie für ihre unverzichtbare Alltagsarbeit für unsere Gemeinschaft. Als Klassenassistenz begleitete sie Kinder an mehreren Schulen der Region – in Unterstammheim, Hemishofen, Ramsen und jetzt an der Oberstufe Stein am Rhein. Als Beiständin führt sie im Auftrag der KESB Schaffhausen gleich drei Beistandschaften und setzt sich damit direkt für Menschen ein, die Unterstützung brauchen. Ab November tritt sie in den Stiftungsrat Wohnheim Lerchenhofs ein. Mit ihrem eigenen Projekt «Aufgetischt statt weggeworfen» hat sie sich zudem für einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln stark gemacht. Dazu bringt Angela Sawalt eine breite berufliche Lebenserfahrung mit: Jahrzehnte in der Kundenberatung bei Banken, der Aufbau einer eigenen Firma, unternehmerisches Denken und die Erfahrung, Verantwortung zu übernehmen. Für ein Geschäft, für ein Haus, das sie buchstäblich mitgebaut hat und für ihre Familie. In ihrer Freizeit findet man Angela vor allem an einem Ort: im Rhein. Egal ob Hochsommer oder Schneelandschaft – geschwommen wird trotzdem mindestens zweimal täglich. Wenn sie nicht gerade im Wasser ist, steht sie auf den Ski oder sitzt auf dem Bike. «Stein am Rhein braucht im Einwohnerrat Menschen, die zuhören und anpacken», sagt Angela Sawalt zu ihrer Kandidatur. «Ich habe mein Leben lang für andere Verantwortung übernommen, sei es für Kinder, für Menschen unter Beistandschaft oder für mein eigenes Geschäft. Diese Erfahrung will ich jetzt für Stein am Rhein einbringen.» Die SP Stein am Rhein sieht in Angela Sawalt (Jg. 57) eine Kandidatin mit Bodenhaftung und einem klaren sozialen Kompass. «Mit Angela Sawalt haben wir eine Persönlichkeit gefunden, die soziales Engagement nicht nur predigt, sondern seit Jahren lebt», erklärt Claudia Pia Eimer, Co-Präsidentin SP Stein am Rhein. «Wir gehen mit voller Überzeugung und einem starken Wahlkampf in diese Ersatzwahl, denn Stein am Rhein braucht unsere mutige, soziale Stimme im Einwohnerrat.» Wir von der SP Stein am Rhein freuen uns auf einen lebendigen Wahlkampf.
Herzliche Grüsse
Claudia Pia Eimer, Co-Präsidentin SP Stein am Rhein
Roman Sigg, Co-Präsident SP Stein am Rhein
Medienmitteilungen der SP Stein am Rhein, oberer Kantonsteil
SP Stein am Rhein: Grundsätzlich kein Verkauf von städtischem Boden
Nächsten Freitag wird im Einwohnerrat u.a. über die Orientierungsvorlage «Petition Rhygüetli», die Volksinitiative «Erhalt des Naherholungsgebiets Rhygüetli im Besitz der Einwohnergemeinde Stein am Rhein» und die Interpellation «Weiteres Vorgehen betreffend Landwirtschaftsstrategie» beraten und entschieden.
Bereits im März haben die Mitglieder der SP Stein am Rhein sich intensiv mit der Landwirtschaftsstrategie auseinandergesetzt. Martin Ott, Landwirtschaftsberater und Gründungsmitglied der Stiftung Fintan, Rheinau, hat Alternativen zu Verkauf und zur Nutzung von landwirtschaftlichen Gütern aufgezeigt. Er stellte drei landwirtschaftliche Alternativbetriebe vor, einer in der Stadt Bern, dann das Hofgut Kloster Schönthal BL und den Hof Fintan, Rheinau ZH. Letzterer mit 250 Mitarbeitenden und einem jährlichen Gesamtumsatz von 25 Mio CHF. Diese Pachtbetriebe werden als gemeinnützige, selbsttragende GmbH geführt. Auch auf einem Hof in Osnabrück, finanziert von Mitgliedern, arbeiten in einem landwirtschaftlichen Projekt über 300 Menschen bis zweimal wöchentlich mit, auf dem Hof befindet sich eine Schule mit 80 Kindern der Kindergarten- bis Oberstufe. Ein ebenfalls erfolgreiches und breit abgestütztes von der UNESCO prämiertes Modell.
Auch in Stein am Rhein sind alternative Betriebsmodelle, z.B. Stiftungen mit Bewirtschaftern, möglich.
Die SP hat folgende Leitsätze formuliert, die an der Generalversammlung finalisiert und verabschiedet wurden:
1. Die SP Stein am Rhein lehnt Landverkäufe grundsätzlich ab. Die Abgabe von landwirtschaftlichem Boden soll in Form von langfristigen Pachtverträgen oder gekoppelt im Baurecht erfolgen. Bebaubares Land kann im Baurecht abgegeben werden.
2. Ein Teil der landwirtschaftlichen Flächen der Stadt soll für die Allgemeinheit in Formeines sozialen, pädagogischen oder naturschutzorientierten Projektes zugänglich sein.
3. Der Schutz des Trinkwassers hat hohe Priorität und soll in der Landwirtschaftsstrategie berücksichtigt werden.4. Die stadteigenen Landwirtschaftsflächen sollen naturnah, nachhaltig und biologisch bewirtschaftet werden. Eine reich gegliederte Natur- und Kulturlandschaft soll erhalten bzw. gefördert werden.
Die Anwesenden waren sich einig, ein Verkauf von städtischem Boden soll nur in begründeten Ausnahmefällen erfolgen, landwirtschaftliche Güter sollen im Baurecht, der landwirtschaftliche Boden in Pacht abgegeben werden. Auch das Rebland
und natürlich der Wald geniessen einen hohen Wert und sollen im Besitz der Stadt bleiben. Trinkwasser soll durch den Erwerb, allenfalls Tausch, von landwirtschaftlichen Flächen rund um wichtige Flächen in den Zuströmbereichen unseres Grundwassers in
Etzwilen, den Quellen am Klingenhang und allenfalls weiteren Orten gesichert werden.
Mit der klaren Haltung und den Leitsätzen möchten wir zu einer nachhaltigen Lösung im Einwohnerrat beisteuern. Die nachkommenden Generationen erwarten von uns, dass wir unseren Schätzen Sorge tragen. Trinkwasser und Boden gehören definitiv dazu.
Stein am Rhein, 20.06.2026
SP Stein am Rhein oberer Kantonsteil
Landwirtschaftsstrategie: Scherbenhaufen oder Chance?
Nach der Ablehnung des Tauschgeschäftes Erlenhof-Unterwald trafen sich zahlreiche interessierte Mitglieder der SP am Donnerstagabend zu einer Parteiversammlung. Als Landwirtschaftsberater und Gründungsmitglied der Stiftung Fintan, Rheinau, stellte Martin Ott in einem Inputreferat mögliche Alternativen zum Verkauf und zur Nutzung von landwirtschaftlichen Gütern vor. Ein Landverkauf müsse nicht stattfinden, dafür gebe es alternative Betriebsmodelle. Er stellte drei landwirtschaftliche Betriebe vor, einer in der Stadt Bern, dann das Hofgut Kloster Schönthal BL und den Hof Fintan, Rheinau ZH, letzterer mit 250 Mitarbeitenden und einem jährlichen Gesamtumsatz von 25 Mio. Diese Pachtbetriebe werden als gemeinnützige, selbsttragende GmbH geführt. Auch auf einem Hof in Osnabrück, finanziert von Mitgliedern, arbeiten in einem landwirtschaftlichen Projekt über 300 Menschen bis zweimal wöchentlich mit, auf dem Hof befindet sich eine Schule mit 80 Kindern der Kindergarten- bis Oberstufe. Ein ebenfalls erfolgreiches und breit abgestütztes von der Unesco prämiertes Modell.
Im Anschluss diskutierten die Anwesenden intensiv in Kleingruppen die Themen Landverkauf Ja oder Nein, Schutz des Trinkwassers, bevölkerungszugängliche landwirtschaftliche Betriebe, biologische und nachhaltige Bewirtschaftung mit Schutz
der Biodiversität.
Die Anwesenden waren sich einig, ein Verkauf von städtischem Boden soll nur in begründeten Ausnahmefällen erfolgen, landwirtschaftliche Güter sollen im Baurecht, der landwirtschaftliche Boden in Pacht abgegeben werden. Auch das Rebland
und natürlich der Wald geniessen einen hohen Wert und sollen im Besitz der Stadt bleiben. Der Schutz des Trinkwassers soll in der Landwirtschaftsstrategie berücksichtigt werden. Trinkwasser soll durch den Erwerb, allenfalls Tausch, von landwirtschaftlichen
Flächen rund um wichtige Flächen in den Zuströmbereichen unseres Grundwassers in Etzwilen, den Quellen am Klingenhang und allenfalls weiteren Orten gesichert werden.
Die Resultate der Diskussion werden nun in Forderungen und Leitsätzen zusammengefasst und Mitte Mai von der GV verabschiedet werden.
Zur Orientierungsvorlage Bau einer Unterführung beim Bahnübergang wurden kontroverse Meinungen geäussert. Einigkeit herrschte, dass eine vertiefte Meinungsbildung in der kurzen Zeit bis zur Einwohnerratssitzung am 10. April nicht geführt werden kann. Der zeitliche Ablauf wird sehr kritisch zu Kenntnis genommen.
Ebenfalls stark kritisiert wurde die Sistierung der seit Jahren diskutierten und erwarteten Neugestaltung des Parkplatzes «Unterer Obschtmäärkt». Als Voraussetzung für die Neugestaltung wurde das jetzt meist leerstehende Parkhaus im ehemaligen Migros
Gebäude angemietet worden. Damit stehen jetzt über 60 Parkplätze mehr zur
Verfügung.
Stein am Rhein, 27. 03. 2026
SP Stein am Rhein
Ja zum Verpflichtungskredit Sanierung Rathaus, Zeughaus, Haus zum Steinbock und Gnehm-Garagen
Das Thema Sanierung Rathaus und angrenzende Gebäude hat eine längere Vorgeschichte. Der Sanierungsbedarf ist ausgewiesen. Das Rathaus wurde letztmals 1898-1900 grundlegend saniert, das Haus zum Steinbock Mitte der 1950er Jahre. Das jetzt vorliegende Projekt kombiniert unterschiedliche Bedürfnisse: die Erhaltung der bedeutenden historischen Bausubstanz, der weitgehend hindernisfreie Zugang und die nachhaltige Nutzung der Gebäude.
Dabei spricht insbesondere auch die flexible Nutzung der Räume für das Projekt. Durch die Kategorisierung in mögliche Nutzungen ist gewährleistet, dass auch künftige Bedürfnisse berücksichtigt werden können.
Im Namen der SP Stein am Rhein spricht sich das Co-Präsidium aus diesen Gründen für die Gewährung des Verpflichtungskredites aus und empfiehlt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern die Annahme der Vorlage.
Co-Präsidium SP Stein am Rhein / Oberer Kantonsteil
Claudia Eimer und Roman SiggStein am Rhein, 21. 02. 2026